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Panleukopenie

Julia O. aus Sencelles fragt:

Freunde von mir arbeiten im Tierschutz und haben mehrere Katzen aus einer Tötungsstation gerettet. Ich habe zwei junge Kätzchen davon adoptiert, denen es bis jetzt sehr gut geht. Aber jetzt hat man mir erzählt, es wäre in dem Tierheim Panleukopenie ausgebrochen. Muss ich mir Sorgen machen?

 

Liebe Julia!


Panleukopenie ist der Fachbegriff für eine Virusinfektion, die gängigerweise auch als Katzenseuche bezeichnet wird. Der Urheber ist ein so genanntes Parvovirus, das sehr aggressiv und ausgesprochen resistent ist. Die Infektion ist hoch ansteckend, vor allem für junge Tiere. Krankheitszeichen äußern sich vor allem im Magen-Darmbereich, also Erbrechen und Durchfall. Unbehandelt versterben vor allem junge Katzen meistens innerhalb kurzer Zeit. Aber auch eine früh einsetzende Therapie ist nicht immer ein Garant für eine Genesung. Taucht das Virus da auf, wo viele ungeimpfte Katzen zusammenleben, also beispielsweise in Katzenkolonien oder Tierheimen, erfolgt die Durchseuchung rasch.
Nicht nur Katzen, sondern auch verseuchte Gegenstände können als Überträger dienen. Ist das Virus über die Körperschleimhäute in den Organismus eingedrungen, braucht es zirka vier bis sechs Tage, um die ersten Symptome auszulösen. Die betroffenen Tiere bekommen hohes Fieber, sind matt und niedergeschlagen, bevor sie dann Brechdurchfall zeigen. Setzt sich das Virus in anderen Organen fest, beispielsweise im Herzen, versterben die Tiere oft, ohne dass sichtbare Krankheitszeichen auftreten. Unter Hunden gibt es ein ähnliches Virus. Allerdings ist eine Übertragung zwischen Hund und Katze nicht bekannt. Eine vorbeugende Schutzimpfung ist sowohl bei Katzen als auch bei Hunden möglich.