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FeLv neoplastische Form

Hanna B. aus Cala Radjada fragt:

Unser geliebter Kater Carlos ist sehr krank. Es fing schon vor einiger Zeit mit Durchfall und Erbrechen an, aber jetzt ist er nur noch teilnahmslos, frisst nicht mehr und ist überhaupt nur noch Haut und Knochen. Man hat nun festgestellt, dass er einen Tumor im Bauch hat. Eine Probe wurde untersucht und man sagte uns, dass es sich um ein Lymphosarkom handle, das wohl von einem Virus verursacht wurde, gegen das man vorbeugend hätte impfen können. Ist das wirklich wahr? Wir machen uns schreckliche Vorwürfe.

 

Liebe Hanna!


Bei dem Virus handelt es sich um das feline Leukämievirus (FeLV), das weltweit vorkommt, ausschließlich Katzenartige befällt und durch die Aufnahme von infektiösem Material, beispielsweise über Blut oder Speichel, übertragen wird. Allerdings erkrankt bei Kontakt nur ein kleiner Teil der Katzen. Die meisten Tiere entwickeln eine ausreichende Antwort des Immunsystems, um das Virus zu vernichten. Reicht diese Immunantwort aber nicht aus, können nach der Infektion verschiedene klinische Krankheitsbilder entstehen.

Zum einen kann das Immunsystem derart geschwächt werden, dass die Patienten eine sehr hohe Infektanfälligkeit entwickeln. Zum anderen kann das Knochenmark geschädigt werden, so dass Organe nicht mehr richtig arbeiten können. Die dritte Form ist die so genannte neoplastische Form, bei der sich Neubildungen, also Tumoren, entwickeln, die an verschiedenen Stellen des Organismus heranwachsen können und in der Regel bösartig sind.

Eine Heilung erkrankter Katzen ist nicht möglich. Es kann nur begleitend behandelt werden, um das Leiden der Betroffenen zu lindern oder unter Umständen lebensverlängernd einzugreifen.

Es stimmt, dass eine vorbeugende Impfung möglich ist und ab der 9. Lebenswoche erfolgreich eingesetzt werden kann. Eine therapeutische Impfung nach bereits erfolgter Infektion ist dagegen nicht möglich.