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Wellensittiche, Art und Herkunft

Martha J. aus Santa Ponsa fragt:

Mein Mann und ich würden uns gerne einen Wellensittich zulegen. Bis jetzt hatten wir immer Kanarienvögel. Würden Sie uns kurz etwas über diese Vogelart erzählen?

 

Liebe Martha!


Wellensittiche gehören zu den Papageienvögeln und stammen ursprünglich aus Australien. Dort leben sie in riesigen Schwärmen, die auf Futtersuche in den weiten Steppen umherziehen. In ihrer ursprünglichen Erscheinungsform haben die Wellensittiche eine gelb-grüne Farbe und sind ca. 18 cm groß. Sie wurden 1840 durch einen englischen Forscher in Europa eingeführt und mittlerweile gibt es sie als Heimtiere in vielen verschiedenen Farbschlägen zu kaufen.

Die nachgezüchteten Vögel sind auch größer und schwerer als die Wildform. Zu ihrer Physiologie ist zu sagen, dass sie eine Körpertemperatur um die 42° halten, ihre Atemfrequenz zwischen 70 und 100 pro Minute und ihre Herzfrequenz zwischen 250 und 600 Schlägen pro Minute variiert. Die Geschlechter sind beim erwachsenen Vogel einfach zu unterscheiden, denn beim Männchen ist die Wachshaut des Schnabels blau, beim Weibchen braun gefärbt.

In der Wildnis hält sich der Schwarm zur Brutzeit in der Nähe von Wasserquellen auf, damit das Nahrungsangebot für die Kolonie gesichert ist. Wellensittiche sind Höhlenbrüter und zum besseren Schutz brüten die einzelnen Paare auf allerengstem Raum. Das Weibchen baut mit seinem etwas kräftiger ausgebildeten Schnabel die Nisthöhle.
Das Wichtigste bei der Haltung dieser Vogelart als Heimtier ist es – wie bei allen Schwarmvögeln – die Vögel nicht einzeln zu halten, denn das soziale Verhalten ist bei Sittichen sehr ausgeprägt. Nicht nur die Möglichkeit zur gegenseitigen Gefiederpflege, auch „Unterhaltungen“ unter den Tieren, gegenseitiges Füttern oder die gemeinsame Nestlingsfürsorge sind wesentliche Voraussetzungen für eine artgerechte Unterbringung als Hausgenossen.